Sommer Sport Camp auf Föhr - Teil 1
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Am Montag, den 27. Juli 2026, war es endlich soweit, das erste SSC Sommer Sport Camp auf Föhr startete.
Die erste sportliche Herausforderung galt es bereits am frühen Montagmorgen zu bezwingen, so klingelten zahlreiche Wecker zu doch eher früher Stunde. Immerhin war das Treffen auf 6.45 Uhr terminiert.
Pünktlich ging es dann von der Leibniz-Universität für 32 Personen, davon 26 Vereinsmitglieder, mit dem Reisebus Richtung Norden.
Aufgrund der frühen Uhrzeit herrschte anfangs noch ungewohnte Ruhe im Bus, viele hatten nochmal die Augen zugemacht und nutzen die Möglichkeit, noch etwas zu schlafen. Spätestens hinter Hamburg, nach einer Pause, war das Leben im Bus angekommen und die Vorfreude stieg. Die Musikbox wurde ebenso wie zahlreiche kleine Kartenspiele ausgepackt und die Laune stieg.
Nach gut 6,5 Stunden Fahrt erreichte die Gruppe schließlich das erste Etappenziel, den Hafen von Dagebüll. Dort galt es als nächste sportliche Aufgabe das gesamte Gepäck aus dem Bus in einen Anhänger umzuladen, welcher später direkt zur Unterkunft gebracht wurde. Aufgrund der verfrühten Ankunft konnte eine Fähre eher genommen und somit eine längere Wartezeit im Hafenbereich vermieden werden. Das Wetter zeigte sich noch eher herbstlich, frisch war es und eine steife Brise, wie die Nordfriesen sagen würden, trieb die Wellen an die Kaimauer und bließ den Wind ins Gesicht. Die kurze Wartezeit wurde mit einem Besuch im Hafenbistro überbrückt, Kaffee und erste Fischbrötchen, aber auch klassisch Pommes und Cola stimmten die Gemüter glücklich.
Mit Ablegen in Dagebüll zeigte sich dann auch die Sonne, sodass die Plätze auf dem Außendeck schnell belegt waren.
Nach einer ca. 45-minütigen Überfahrt kam Föhr langsam näher. Auf der Insel wurde die Gruppe erneut von einem Bus abgeholt und zur Unterkunft, dem Schullandheim der Region Hannover in Nieblum, gefahren.
Dort angekommen erkundete die Gruppe erstmals die Unterkunft und das große Gelände, da durch die verfrühte Ankunft das Team noch nicht vor Ort war.
Schnell wurde der Hüpfberg entdeckt und erklummen. Von jung bis alt zog es die Teilnehmenden auf das große Hüpfkissen, einmal mehr zeigte sich, warum der SSC Sportverein für Breitensport ist. Durch die Teilnahme einiger externer Personen (u.a. Familienangehörige, Partner:innen von Vereinsmitgliedern) kannte sich noch nicht jede:r, daher wurden erste Namensrunden auf dem Hüpfkissen gespielt.
Als das Gepäck schließlich im Anhänger gebracht wurde, waren passend auch die Zimmer bereit und wurden direkt bezogen. Nach dem Abendessen (Nudeln mit Tomatensoße) wurde zunächst in großer Runde über das geplante Programm der nächsten Tage gesprochen, einige Absprachen getroffen, Fragen geklärt und eine Vorstellungsrunde mit allen durchgeführt.
Das Wetter war inzwischen auf den Sommermodus gewechselt, daher zog es nach dem Abendessen eine große Gruppe direkt auf das hauseigene Beach-Volleyballfeld. Andere nutzten die schon bereitstehenden Leih-Fahrräder für eine erste Erkundung oder direkt für gezielte Einkäufe in den Supermärkten.
Der große weite Südstrand von Föhr direkt hinter den Dünen mit eigenem Zugang vom Gelände aus und das dahinterliegende Watt wurden später von einigen Teilnehmenden ebenfalls erkundet. In der Abendsonne wurden die Füße ins Wasser gesteckt und der Blick über Nachbarinsel Amrum und die Hallig Langeneß auf den Sonnenuntergang genossen.
Der erste Tag fand abends einen gemeinsamen Ausklang im großen Gruppenraum, wo sich inzwischen schon zahlreiche Spiele auf hohen Türmen stappelten. Man muss sich fast wundern, ob in einigen Koffern überhaupt noch Platz für Kleidung war.
Der Dienstag (28.07.) sollte sportlich werden. Für die meisten war die erste sportliche Herausfordung schon das frühe Aufstehen und das Frühstück um 8.00 Uhr.
Nach dem Frühstück ging per Fahrrad Richtung Flugplatz. Direkt daneben liegt die Kartbahn von Föhr-Ring. Drei Gruppen mit jeweils 6 Personen fuhren dort kleine Rennen.
Zunächst konnte man die E-Karts und vor allem die Strecke kennenlernen. Das Warmfahren sorgte schon für die ersten gewagten Manöver. Im Anschluss fand ein Qualifying statt, um die Startaufstelltung für das Rennen zu bestimmen. Während eine Gruppe auf der Strecke ihre Runden drehte, feuerten die anderen vom Streckenrand an oder analysierten die gewählten Fahrwege und Fahrfehler.
Auch die Sonne zeigte sich immer mehr und kam langsam aber sicher zum Vorschein, sodass die morgendlichen nassen Stellen auf der Strecke spätestens bei der 2. Gruppe getrocknet waren.
Am Ende gab es drei erfolgreiche und spannende Rennen, welche zum Abschluss alle mit einer kleinen Siegerehrung inkl. Föhrer Schnaps gefeiert wurden.
Die Gruppen waren sich einig, dass der SSC eine neue Sportart für sich entdeckt hat und dass das Kart-Fahren unbedingt wiederholt werden soll.
Nach einer kurzen individuellen Mittagspause folgte schon das nächste sportliche Highlight.
Erneut machte sich ein Großteil der Mitgefahrenden mit den Leih-Fahrräder auf den Weg, diesmal allerdings in die andere Richtung zum Kliff von Nieblum. Dort ist das Gelände von Nordpfeil, wo ein Einsteigerkurs in das intuitive Bogenschießen gebucht war. Die meisten Teilnehmenden hatten zuvor noch keinen Bogen in der Hand.
Zunächst wurde das Team und das Gelände vorgestellt, bevor die traditionellen Holzbögen an die Teilnehmenden ausgeteilt wurde. Direkt am Schießstand wurde in zwei Gruppe gezeigt, wie das intuitive Bogenschießen funktioniert, worauf man achten muss und welche Sicherheitsregeln, unter anderem die Kommandos "Sicherheit" und "Bahn frei", auf der Anlage generell gelten.
Im Anschluss wurden die ersten Schüsse auf die verschiedensten Hindernisse gewagt, noch unter Aufsicht des Teams von Nordpfeil. Einige Naturtalente trafen direkt ins "Schwarze", wobei nicht alle Ziele aus den klassischen Scheiben bestanden. So waren ein Leuchtturm, ein Apfelbaum oder auch eine Bananenstaude beliebte (und große) Ziele. Die Zeit verflog wie im Flug, sodass schnell eine Verlängerung gebucht wurde. Auch das Bogenschießen wurde als neue Sportart für den SSC entdeckt und für gut befunden. Dies zeigte sich auch daran, dann die letzten kurz vor der Rückfahrt zum Abendessen immer noch in der Anlage standen und ihre Pfeile verschossen.
- Fortsetzung folgt -